RSM, 2. Lauf: Müllenbachschleife


Nürburgring Müllenbachschleife, 10. Juli 2021

 

Am 10. April 2021 fand auf der Müllenbachschleife des Nürburgrings der 2. Lauf zur Deutschen Amateur-Rundstreckenmeisterschaft statt. Die Scuderia Wiesbaden nannte mit drei Fahrzeugen, die alle in der mit 13 Teilnehmern gut besetzten Fahrzeugklasse 2 antraten.

Perry Müller startete im VW Polo und konnte bereits im Qualifying sein fahrerisches Talent beweisen. Er qualifizierte das Auto als Klassenschnellster in der ersten Startreihe und hatte daher beste Aussichten auf einen erfolgreichen Tag. Umso bitterer war es als er das Auto nach wenigen Rennrunden defekt in den Notausgang der Goodyear-Kehre (ehem. Dunlop-Kehre) lenken musste. Der linke Vorderreifen war von der Felge gesprungen. So musste Perry Rennen 2 aus der letzten Startreihe aufnehmen. Von dort aus pflügte er schnell durch das Feld bis eine längere Safety Car-Phase zur Bergung eines defekten Fahrzeugs ihn wertvolle Rennrunden kostete. So endete Rennen zwei für Perry auf Platz 4 (3. in der Klasse). In der Tageswertung erreichte Perry somit nur den 7. Platz, der seiner hervorragenden Leistung kaum gerecht wird.

Sascha Derr und Christopher Müller traten erneut als Team im Ford Focus an. Die kurze, kurvenreiche Müllenbachschleife ist zwar eine von Christophers Lieblingsstrecken, aber nicht ganz das Terrain des Focus. Verglichen mit Perrys Zeiten konnten beide Fahrer die fehlenden 3 Sekunden nicht finden. Entsprechend qualifizierte Christopher das Auto nur in der 8. Reihe (Platz 16). Beim Start des ersten Rennens konnte er zunächst zwei Plätze gewinnen, wurde dann aber im „Stau“ aufgehalten, so dass er diese Plätze gleich wieder abgeben musste. Daher übernahm Sascha das Auto dann auch wieder auf Platz 16 für das zweite Rennen. Er hatte am Start mehr Glück: Diesmal drehte sich ein Teilnehmer und hielt die Konkurrenz aus der anderen Startreihe auf, so dass Sascha nach der ersten Runde als Neunter die Zeitnahme durchfuhr. Die fehlende Speed des Focus sorgte jedoch dafür, dass er in den folgenden Runden einige Plätze nach hinten durchgereicht wurde, bevor die Safety Car-Phase ihm etwas Luft verschaffte. Nach einem guten Restart beendete Sascha das Rennen auf Platz 11 (7. in der Klasse). In der Addition kam das Team auf Rang 9.

Neu dabei war Jens Jüttner, der seinen neu erworbenen Golf 1 GTI zum ersten Einsatz führte. Leider wurde sein Tag durch eine defekte Bremse geprägt. Jeweils nach etwa drei gefahrenen Runden machte die Bremse „zu“, so dass die Weiterfahrt unmöglich wurde. Positiv: Das von Jens gestellte Safety Car hielt durch und kam auf die eine oder andere Runde.